Was wir von Mönchen lernen können und wie Sie dies in Ihrer täglichen Arbeit am Computer einsetzen!

Hallo liebe Blog-Besucher,

obwohl ich noch einen anderen Artikel in Arbeit habe, möchte ich dieses brisante Thema heute vorziehen. Es geht hier mal nicht um hilfreiche Programme oder Plugins, sondern um Arbeitsorganisation. Dem werde ich nun eine eigene Rubrik schenken und demnächst noch mehr Beiträge in diese Richtung schreiben.

Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag veröffentlicht mit der Behauptung: Multiplexen ist Gift! Daraufhin habe ich einige Zuschriften mit sehr unterschiedlichen Meinungen bekommen. Dabei ist genau das eingetreten, was ich erwartet habe:

  • Der Großteil derer, die meine Meinung nicht teilen können, waren Frauen.
  • Die männlichen Leser haben mir fast durchweg zugestimmt.

Nun! Warum ist das so? Wie konnte ich vorher schon ahnen, welche Reaktionen wohl kommen würden?

Hierfür möchte ich mit Ihnen eine kleine Reise durch die Zeit unternehmen. Keine Angst! Sie müssen in keine Maschine steigen, können sitzen bleiben und sich entspannt zurück lehnen. Lesen Sie einfach weiter…

Gehen wir mal zurück in die Steinzeit. Damals gab es noch keine Computer und Schriften wurden noch in Stein gemeiselt. Schon zu dieser Zeit gab es eine gewisse Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern. Während die Männer auf der Jagd waren, mussten die Frauen den “Haushalt” schmeißen.

Stellen Sie sich eine Höhle vor. Dort brennt in der Mitte ein Feuer und man kann eine Neandertaler-Frau erkennen mit zwei kleinen Kindern. Um dem Feuer sieht man ein Gestell, welches offensichtlich zum Braten der Beute gedacht ist, welche der Mann mit nach Hause (oder Höhle) bringen soll.

Die Frau ist damit beschäftigt, dass das Feuer nicht ausgeht. Gleichzeitig schneidet sie Kräuter, mit denen der Wildbraten später gewürzt wird. Eines der Kinder, scheinbar ein Neugeborenes, schreit. Es möchte von seiner Mutter gefüttert werden und verlangt nach Ihrer Brust. Das andere Kind macht sich krabbelnd in Richtung Höhlenausgang auf. Hier ist Vorsicht geboten, denn draußen wird es schon bald finster und wilde Tiere lauern nur auf eine solche Beute. Sie muss das Kind also zurück holen. Wieder muss Sie Holz nachlegen und den Säugling stillen.

Zur selben Zeit in freier Wildbahn: Der Neandertalter-Mann pirscht sich aus sicherer Distanz an ein Wildschwein heran. Den Speer in der rechten Hand. Mit der Spitze nach vorne. Fertig zum Abschuss.

Er ist voll und ganz auf dieses eine Tier konzentriert. Er hat nur einen Versuch, seine Beute direkt ins Herz zu treffen. Es muss auf der Stelle tot sein. Schießt er daneben, rennt das Tier davon. Selbst wenn es getroffen ist, wird es sich einen versteckten Ort zum Sterben suchen. Der Neandertaler wird das Tier nicht mehr finden und seinen Speer ist er auch los.

Er muss sich also voll und ganz auf diese eine Sache konzentrieren. Alles dreht sich nur darum, mit einem Schuss das Herz des Wildes zu treffen. Schafft er das nicht, müssen er und seine Familie an diesem Abend hungern.

Zurück in die Gegenwart! Was hat das nun mit Multiplexen und dem Unterschied dessen mit der  Arbeitsweise bei Männern und Frauen zu tun? Ganz einfach! Sie haben ja gesehen, dass die Frau in der Höhle mehrere Dinge gleichzeitig tun musste. Also eben multiplexen.

Der Mann wiederum musste sich sehr stark auf eine, und wirklich nur auf eine Sache konzentrieren. Dies tat er aber mit so hoher Konzentration, dass er am Ende mit fetter Beute nach Hause gekommen ist. Multiplexen wäre hier Gift gewesen.

Sie sehen also, dass die Arbeitsteilung in der Steinzeit auch heute nach Jahrtausenden noch in uns steckt ;-)

Sicherlich ist die Arbeitsteilung heutzutage etwas anders geregelt, als in der Steinzeit. Möglicherweise kommt es auch auf den Einzelnen an. Wie und auf was jeder bereits in seiner Kindheit getrimmt wurde. Über dieses Thema gibt es ganze Studien und Dutzende von Büchern wurden darüber geschrieben. Dies weiter auszuführen würde den Rahmen dieses Beitrags jetzt sprengen. Dennoch ist es so, dass Frauen beide Gehirnhälften gleichzeitig benutzen können. Deswegen haben sie auch beispielsweise weniger Probleme bei einer Gehirnerschütterung, während Männer bei so einem Unfall oftmals ihren eigenen Namen nicht mehr wissen.

Doch reisen wir nun nochmal in eine andere Zeit. Nämlich ins sechste Jahrhundert nach China. In eine Zeit in der Zen-Mönche von sich reden machten. Es hieße, Sie haben sich ein hohes Maß an Achtsamkeit antrainiert. Eine Gruppe von Schülern fragte dort mal einen Zenmeister, wie er es denn geschafft hat, so achtsam zu sein.

Er antwortete:

“Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich”.

Die Schüler schauten den Meister verdutzt an. Einige dachten sogar, er macht sich mit ihnen einen Spaß. Doch nach  einer Weile löste er das Rätsel:

“Sicherlich liegt auch Ihr. Ebenso steht Ihr dann wieder auf und geht um etwas zu essen. Der Unterschied liegt darin, dass Ihr beim Liegen schon ans Aufstehen denkt und dabei wohin Ihr als nächstes geht. Beim Gehen denkt Ihr bereits darüber nach, was Ihr essen werdet und dabei möglicherweise schon wieder an die Liege. Wenn euch jetzt einer fragt, wie das Essen geschmeckt hat, könnt Ihr das nicht wirklich beantworten. Schließlich hab Ihr ja beim Essen schon wieder an die Liege gedacht.”

Was will uns diese kleine Geschichte mitteilen? Ich würde sagen, dass der Zenmeister nahezu dasselbe aussagt, was auch ich behaupte: Multiplexen ist Gift!

Sicherlich kommt es immer auf die Situation drauf an und darauf, was man gerade macht. Bei einem Geschäftsessen kann ich nicht still futternd dort sitzen und sagen “wenn ich esse, dann esse ich”. Zudem gibt es viele Dinge im Leben, die sind einfach in Fleisch und Blut übergegangen. Was heißt das? Das heißt ganz einfach, dass wir darüber nicht mehr nachdenken brauchen. Unser Unterbewusstsein erledigt das für uns. Wir machen das einfach und während dessen erledigen wir eine andere Sache.

Die Frage ist also: Wie aufmerksam müssen wir für das, was wir gerade erledigen sein? Der Chirurg, der gerade eine schwierige Herzoperatin zu erledigen hat, benötigt sicherlich ein höheres Maß an Konzentration als ein Arzt, der einem Kind ein Pflaster auf sein aufgeschürtes Knie klebt. Dieser Arzt kann sich gleichzeig mit dem Kind unterhalten und einen Bonbon aus seinem Kittel kramen. Für den Herzchirurgen wäre das tötlich (bzw. für den Pationenten auf seinen OP-Tisch). Darum gibt es bei einer Operation auch viele Helfer außen rum und jeder hat eine andere ganz spezielle Aufgabe, auf die er sich zu 100% konzentrieren muss.

Doch was hat das nun alles mit dem Arbeiten am Computer zu tun? Nun, mein Blog nennt sich “Tipps und Tricks für ein effektiveres Arbeiten am PC”. Und dazu gehört nun mal neben den richtigen Programmen auch ein großer Teil Vorgehensweise und Arbeitsorganisation. Und gerade, wenn man nicht so oft am Computer arbeitet oder noch nicht soviel Erfahrung hat, sollte man das Multiplexen einfach bleiben lassen und sich voll und ganz auf eine Aufgabe konzentrieren.

Ich habe ja zu einem großen Teil auch mit Programmierung zu tun. Es gibt auch hier verschiedene Herangehensweisen. Und sicherlich gibt es auch hier Gelegenheiten zu multiplexen. Bei kleineren Programmen mit ein paar Zeilen Code sicherlich auch kein Problem. Ist zwischen einer Besprechung und zwei Telefonaten schnell erledigt. Wenn ich jedoch etwas größeres programmieren möchte, muss ich mir erstmal ein Gesamtbild machen und hierzu muss ich mich konzentrieren. Ich brauche erst einen Plan. Dann muss ich sehen, in welche einzelnen Bausteinen ich das Gesamte zerlegen kann. In der Objektorientierten Programmierung nennt man soetwas ein Objekt bzw. die Vorlage dafür; eine Klasse.

Nun muss ich mir überlegen, was das Objekt alles können muss. Dies sind die Funktionen bzw. Methoden. Nehmen wir als Beispiel mal ein Auto. Das ist unser Objekt. Das Auto hat nun verschiedene Funktionen: Es kann Fahren, Hupen, Bremsen und manchal säuft es auch ;-) Als Programmierer setze ich mich nun hin und fange erstmal an das Problem mit dem Fahren zu lösen. Dabei interessiert es mich nicht, dass das Auto auch noch Hupen und Bremsen können muss. Nein, darauf komme ich später zurück, wenn ich das mit dem Fahren gelöst habe. Und wenn das Problem mit dem Fahren nicht so einfach zu lösen ist, unterteile ich das wiederum in kleinere Teilprobleme mit dem ich mich jeweils einzeln befasse. Wie Sie sehen, ist auch hier multiplexen völlig unangebracht.

Ich treffe immer wieder auf Leute, die auch unbedingt programmieren lernen und dies zum Beruf machen wollen. Die setzen sich hin, fünf Minuten später üben sie vielleicht ein paar Griffe auf der Gitarre und nebenbei wird noch telefoniert. Diese Menschen wollen unbedingt alles gleichzeitig lernen und machen und können schon gar nicht mehr anders. Man nennt so etwas ADS – Aufmerksamkeits Defizit Syndrom. Meiner Meinung nach die Vorstufe zum Burnout Syndrom. Aber das ist ein anderes Thema. Oftmals treffe ich solche Leute ein paar Jahre später wieder. Sie haben weder mal etwas programmiert, noch spielen sie Gitarre. Können also am Ende gar nix von dem, was sie sich vorgenommen haben! Schade! Oder?

Nochmal zum Burnout Syndrom. Warum ist das wohl mittlerweile zu einer weit verbreiteten Volkskrankheit geworden? Eben durch ständiges und übertriebenes Multiplexen.

Jetzt bin ich aber wohl etwas vom Thema abgekommen.

Sie haben nun einen Ausflug in die Steinzeit zu den Neandertalern, einen ins sechste Jahrhundert zu den Chinesen und einen Ausflug in die Programmierung gemacht. Sie wissen, dass es bei dem Thema multiplexen offenbar doch große Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Außerdem ist Ihnen klar, dass es ebenso eine Frage der Aufgabe ist, welche Sie zu erledigen haben.

Lassen Sie uns nun gemeinsam einen kleinen Leitfaden aufstellen, für den Fall, wenn Sie sich in ein neues Thema vertiefen oder eine schwierige Aufgabe am PC zu lösen haben. Wie vermeidet man hier das Multiplexen. Mit ein paar Vorkehrungen ist das ziemlich einfach:

  1. Setzen Sie sich ein klar definiertes Ziel. Mein Ziel war heute beispielsweise, dass ich einen Beitrag über Multiplexen schreibe und auch noch veröffentliche ;-)
  2. Planen Sie sich einen festen Zeitraum für Ihr Vorhaben ein. Dies kann eine bestimmte Uhrzeit oder auch ein ganzer Tag sein. Sollte dieser Zeitraum sich im Nachhinein als zu wenig erweisen, planen Sie ein zweites Zeitfenster an einem anderen Tag ein.
  3. Legen Sie sich zuhause am Besten einen Mehrgeräteanschluß für Ihr Telefon zu. Sie bekommen dort je nach Anbieter drei oder mehr Rufnummern. Ihre Hauptrufnummer, welche im Telefonbuch steht ist die öffentliche Rufnummer. Ihre Freunde und Verwandten bekommen eine andere Rufnummer, als die im Telefonbuch. Diese darf unter keinen Umständen an Außenstehende weiter gegeben werden.
  4. Sagen Sie unbedingt allen Ihren Kollegen, Familienmitgliedern und Freunden Bescheid, dass Sie in diesem Zeitraum nicht verfügbar und nur im außersten Notfall zu erreichen sind.
  5. Stellen Sie Ihre öffentlich bekannte Telefonnummer entweder auf einem Anrufbeantworter oder einen Kollegen bzw. auf ein Familienmitglied um.
  6. Rufen Sie kurz vorher nochmal Ihre E-Mails ab und beantworten die dringlichsten. Ist Ihnen dies in der kurzen Zeit nicht möglich, schreiben Sie zurück, dass Sie sich beispielsweise nach 17:00 nochmal melden werden.
  7. Machen Sie dann Ihr E-Mail-Programm zu und öffnen es erst wieder nach diesem Zeitfenster. Sollte es sich um mehrere Tage handeln, so rufen Sie Ihre E-Mails nur zwei bis dreimal am Tag ab. Also beispielsweise Morgens, Mittags und Abends. Setzen Sie sich hierfür unbedingt bestimmte Zeiten fest und seien Sie konsequent. Die Gefahr ist zu groß, dass einem eine interessante oder wirklich dringliche Nachricht erreicht und Sie von Ihrem eigentlichen Vorhaben ablenkt.
  8. Schalten Sie sämtliche Messenger wie ICQ, Skype oder was auch immer ab.
  9. Öffnen Sie nur die Programme und Internetseiten, welche Sie für Ihre Aufgabe unbedingt benötigen.
  10. Schalten Sie alle anderen Geräte, wie Fernseher oder Radio unbedingt aus.

So, nun können Sie sich voll und Ganz auf eine, wichtige Sache konzentrieren und diese von Anfang bis Ende mit maximalen Erfolg durchziehen.

Ich hoffe nun dieser Beitrag hat Ihnen gefallen und konnte Ihnen ein wenig weiter helfen. Außerdem denke ich nun ein wenig Aufschluß darüber gegeben zu haben, was ich mit “Multiplexen ist Gift!” meine ;-) Anregungen und Kritik bitte unter dem Beitrag als Kommentar speichern. So haben auch andere Leser etwas davon.

Bis dahin

Euer
Thomas

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Thomas Joachim Richter

Hallo, ich blogge hier über Computer, Internet und in nächster Zeit auch über Android. Internet ist mein zweites Zuhause. Bin ich einmal nicht online, findet man mich draußen bei ausgedehnten Wanderungen und Radtouren. Ansonsten auch auf Facebook, Google+ und XING.

Kommentare (12)

  1. Danke Thomas, für den anschaulichen Artikel!
    Ich werde es mir merken…;-))
    Multiplexen ist manchmal wirklich Gift…;-))

    Aber man kann manchmal auch vieles Tun, ohne dass es anstrengend wird,
    weil es einfach Spaß macht…;-)

    Nun, ich bin ja auch nicht mehr wirklich im Beruf und arbeite nur für mich…
    Im Beruf war es viel schwieriger, ungestört zu arbeiten – das treibt dann
    wirklich auf das BurnOut hin – weil man aus dieser Mühle nicht mehr rauskann…
    Es gibt kaum einen Chef, der sich nicht das Recht herausnimmt, einen massiv
    bei der Arbeit zu stören…;-((

    Gruß Anntheres

  2. Hallo Thomas,
    bei Deinen Ausführungen und Erklärungen stimme ich Dir zu. Allerdings zum Schluß den Tipp mit dem UMTS Stick zu propagieren, stimmt mich etwas traurig, weil du damit Deinen vorhergehenden Text ad absurdum führst. Bin ich in der Natur, hat diese meine Aufmerksamkeit, sollte ich nur eine angenehme Umgebung mit frischer Luft bevorzugen, würde ich auf meinen größten Störenfried, das Netz verzichten. Gerade die Vernetzung mit Internet, Blogs, Skype, ICQ oder Twitter führt dazu abgelenkt zu werden und ist da eher kontraproduktiv.
    Aber wie heißt es doch so schön:
    Wie es euch gefällt….
    Woher stammt das nochmal? Da muss ich doch gleich mal googeln…. ;-)

    Klaus-Peter
    …und weg war sie, die Konzentration.

    • Klaus-Peter hat recht.
      Ich werde die entsprechende Passage wieder entfernen ;-)

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  7. Hab mich eben hier mal umgesehen, bin auf diesen Beitrag gestoßen und hab mir vor allem die 10 Punkte hier mal genau betrachtet und reflektieren lassen. Dabei ist mir deutlich geworden, wie oft ich doch immer wieder in meinen weit über 20 eMail-Postfächern nachschaue, ob schon eine Antwort von diesem oder jenem eingetroffen ist.

    Ist natürlich nichts gekommen – auch von Thomas nichts. Aber da sind andere interessante Sachen gekommen, gleich mal nachschauen und dieses oder jenes beantworten. Eine Stunde ist da gleich rum. Und nun schreibe ich auch hier noch, obwohl ich meiner Frau vorhin gesagt habe, ich werde heute einen Teil des Daches des anderen Hauses abdecken, in den nächsten Tagen die Eukalyptusstämme am unteren Ende frei- und höher legen, Isolierung anbringen, mit neuen Ziegeln wieder eindecken, mir danach die andere Hälfte des Hauses vornehmen.

    Ich weiß, wenn ich mich mal an die Arbeit gemacht habe, bin ich auch schnell wieder fertig. Warum also nicht anfangen? Zuerst will ich noch einen Blick in die Wetterdaten werfen, ob Regen angesagt ist die nächten fünf Tage; eigentlich völlig überflüssig, denn warum sollte es bei uns im Sommer regnen? Soll ich sicher gehen?

    Besser nicht, denn wenn ich erst mal meinen Browser öffne, öffnen sich gleichzeitig ein paar Tabs, und wenn ich die schon mal vor mir liegen habe, könnte ich ja gleich noch mal …

    NEIN, tue ich nicht. Ich schicke noch schnell diesen Beitrag ab und setze meinen Computer in den Ruhestand. Mal sehen ob ich es schaffe ihn erst am späten Nachmittag wieder zu wecken. Und in die eMail-Post schaue ich jetzt wirklich nicht mehr – ich mache mich doch nicht abhängig! (??)

    Ich klicke jetzt – und tschüs
    Jan

    • Hallo Ulf,

      von der Sache her hast Du recht. Obwohl beide Begriffe irgendwie passen. Allerdings versuche ich in meinen Beiträgen fernab von irgendwelchen Wissenschaften sondern eben alltagstauglich zu schreiben. Und da es hier im Blog weniger um Psychologie sondern vielmehr um Technik geht habe ich den Begriff “multiplexen” gewählt. Obwohl dies ein sehr mehrdeutiger Begriff ist der allerdings auch bei Unterhaltungen mit Fachkollegen in diesen Zusammenhang so verwendet wird ;-)

  8. Bei vielem aber muss ich dir recht geben. Gerade was dieses Zeitfenster angeht, von dem du sprichst. Möchte man wirklich was schaffen, sollte man sich gegen alle Ablenkungen abschotten, Telefon, Mail, Twitter, Facebook, IM, Skype… der pure Overkill. Alles ausschalten und los geht’s. Dann schafft man auch was.

  9. Pingback: HeVasar

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