Wie Sie sicher im Internet surfen.
Ich beobachte es in letzter Zeit immer öfter, dass Leute offensichtlich Angst davor haben, einen Link anzuklicken. Ich selbst habe sogar schon Rückfragen bekommen, was sich wohl hinter diesen und jenen Link wohl verbirgt.
Dabei ist es doch so, dass die ursprüngliche Grundidee des Internet auf Hyperlinks basiert. Also das Seiten miteinander vernüpft sind. Leider wird gerade durch die Gefahren im Internet diese Philosophie tatsächlich etwas ausgebremst.
Gerade bei den sog. Kurz-URLs werden die Leute sehr oft misstraurisch, was mittlerweile auch verständlich ist. Wer weiß schon, was sich hinter so einem Link verbirgt? Doch für jedes Problem gibt es eine Lösung. In einem meiner letzten Beiträge habe ich Ihnen erklärt, wie man eine solche Kurz-URL enttarnt.
In diesen Beitrag möchte ich Ihnen kurz einige einfach anzuwendenden Möglichkeiten aufzeigen, wie auch Sie sicher im Internet surfen.
Zuallererst benötigen Sie einen anständigen Virenscanner. Welchen ich Ihnen hier empfehle und wie Sie diesen einrichten zeigen ich Ihnen in diesen Beitrag…
Nun können Sie bereits sicher surfen. Als nächstes benutzen Sie als Grundlage den Browser Firefox. Jetzt werden Sie sich sicherlich fragen, warum ausgerechnet den Firefox! Dies hat jetzt nicht den Grund, weil der mir vielleicht besonders gut gefällt. Der Firefox unterstützt nun mal von Anfang an sog. Add-Ons und somit sind hierfür bereits hunderte dieser kleinen Zusatzprogramme verfügbar.
Google Chrome unterstützt zwar seit Version 4.0 ein ähnliches Konzept mit der Bezeichnung Plugins bzw. Erweiterungen. Doch leider sind bisher nur wenige dieser Erweiterungen verfügbar. Nun aber zurück zum Firefox. Ich will Ihnen nun zeigen, wie Sie damit sicher im Internet surfen.
Bei normalen Internetseiten, welche rein auf HTML basieren, kann Ihnen im Grunde genommen nichts passieren. Mittlerweile werden solche Seiten allerdings immer seltener. Gerade durch Webvideo und Interaktivität verwenden die meisten Seiten mittlerweile Techniken wie beispielsweise Adobe Flash, JAVA oder AJAX. Die Grundlage für AJAX ist JavaScript. Eine Skriptsprache welche bereits seit 1996 immer weiter entwickelt wird (übrigens nicht zu verwechseln mit JAVA).
Zwar lässt sich JavaScript im Browser komplett abschalten. Dennoch ist ohne kein wirkliches Surf-Vergnügen mehr gewährleistet. Man bräuchte also eine Möglichkeit, JavaScript und andere Plugins bei vertrauten Seiten zuzulassen. Bei allen anderen Seiten werden Skripte einfach deaktiviert.
Hierfür gibt es ein Add-On welches genau diese Aufgabe erledigt.
Die Rede ist von NoScript. Dieses Add-On blockiert in der Grundeinstellung alle aktiven Inhalte einer Webseite. Außerdem werden Sie vor vielen weiteren Gefahren wie Cross-Site-Scripting und Clickjacking geschützt. Unabhängig davon was diese Verfahren jetzt genau bedeuten… Sie sind auf jeden Fall böse
Nachdem Sie NoScript installiert haben, können sie erst einmal wie gewohnt weiter surfen. Doch sehr schnell wird Ihnen auffallen, dass wohl die meisten Seiten nun sehr unschön dargestellt werden. Nun liegt es an Ihnen, ob Sie der jeweiligen Seite vertrauen. Über das sog. Kontexmenü von NoScript können Sie einstellen, ob Skripte auf dieser Seite generell erlaubt werden. Ebenso können Sie Skripte für die aktuelle Sitzung temporär erlauben. Oder aber einer vertrauten Seite wieder verbieten.
Leider gibt es für andere Browser keine vergleichbare Erweiterung. Google Chrome plant für die Version 5.x eine etwas ähnliche Technik zu implementieren. Bis dahin dürfte NoScript wohl das Non Plus Ultra bleiben. Lassen wir uns überraschen.
Eines ist jedenfalls schon jetzt sicher: Ab sofort surfen Sie sicher im Internet und sind vor den Gefahren im Internet erst einmal sicher.
Ach ja, bevor ich’s vergesse:
Hier geht’s zu NoScript…
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