Grundlagen: Der Aufbau eines Browsers

Welche Elemente ein Webbrowser enthält.

Oftmals muss ich mich schon sehr wundern. Immer wieder kommt es vor, dass ich jemanden am Telefon einen Internet-Link (sprich URL) mitteile. Meist tue ich dies mittlerweile bewusst mit folgenden Satz:

Gib doch mal folgendes in die Adresszeile Deines Browsers ein…

Auf der Gegenseite herrscht dann erst für einen kurzen Moment Stille. Diese Stille wird anschließend durch Fragezeichen durchbrochen. Ohne das mein Gegenüber etwas sagt, weiß ich sofort was los ist.

Was um Himmels willen ist ein Browser? Und wo um alles in der Welt soll da eine Adresszeile sein?

Zwar fragt mich dies nie jemand direkt. Die Verwirrung auf der Gegenseite lässt aber genau diese zwei Fragen durchdringen. Für mich ist das fast so als ob ein Autofahrer nicht weiß, dass er ein Auto fährt und dass das Ding unter seinem rechten Fuß ein Gaspedal ist.

Dieser Vergleich ist nun ehrlich gesagt etwas weit her geholt. Der Unterschied besteht nämlich darin, dass ein Autofahrer in der Fahrschule war. Einen richtigen Internet-Führerschein gibt es zuweilen noch nicht. Dennoch sollte man meiner Meinung nach wenn man etwas verwendet zumindest die Grundbegriffe kennen.

Dieser Artikel soll zumindest beim Thema Internet Browser damit aufräumen!

Ich habe nun aufgrund einiger Anfragen ein Video dazu aufgenommen. Ich verrate Ihnen darin auch einige Tastenkombinationen, welche sehr hilfreich sind.

Meine Empfehlung: Sehen Sie sich das Video bis zum Schluß an und lesen Sie am nächsten Tag oder ein paar Stunden später den darunter folgenden Text. Dadurch wiederholen Sie im Endeffekt den Stoff aus dem Video und er prägt sich so leichter in Ihr Langzeitgedächtnis ein.

Bitte entschuldigen Sie die etwas schlechte Tonqualität. Sobald ich alles wieder im Griff habe, werde ich das Video erneut aufzeichnen.

Ein Webbrowser oder kurz gesagt Browser ist ein Computerprogramm zur Anzeige von Internetseiten. Ursprünglich wurden diese Programme lediglich dazu verwendet, um in Texten zu navigieren. Diese Texte werden meist mit sogenannten Hyperlinks angereichert. Diese Links sind entweder Verweise auf Stellen im eigenen Dokument (Anker), auf Unterseiten (Subpages) oder Verlinkungen auf externe zum Thema passende Seiten.

Später kamen dann Grafiken dazu und mittlerweile sind auch Webvideos nicht mehr aus dem Internet-Alltag wegzudenken. Anwendungen, welche im Browser laufen sind heutzutage keinen Seltenheit mehr. Google docs ist hier nur ein Beispiel einer Textverarbeitung im Webbrowser.

Okay, das hätten wir geklärt! Wie ist denn nun ein solcher Browser aufgebaut?

Fangen wir ganz oben an. Wie jede Software ist hier in der Regel die Programmleiste. Ganz links oben befindet sich das Programmsymbol. Anschließend folgt rechts daneben der Titel des eben geöffneten Dokumentes gefolgt von dem Namen des Browsers (Beispiel: Mozilla Firefox). Ganz rechts in dieser Leiste finden Sie die Symbole für Minimieren, Verkleinern/Maximieren und Schließen.

Eine Ausnahme hierzu stellt der Browser Google Chrome dar. Dieser besitzt gar keine Programmleiste, sondern beginnt mit den sog. Tabs (dazu später mehr).

Als nächstes folgt die Menüleiste. Hier finden Sie die Einträge Datei, Bearbeiten, Ansicht usw. Diese Elemente sind mittlerweile zum Standard geworden und Bestandteil der Softwareergonomie.

Einen Stock tiefer finden Sie nun die Navigationsleiste (bzw. Symbolleiste). Diese enthält in der Regel folgende Buttons: Zurück, Vor, Neu laden (Reload) und Homepage öffnen. Wobei hier die Homepage eine beliebige Seite sein kann, welche Sie in den Optionen selbst festlegen können.

Des Weiteren enthält die Navigationsleiste in der Mitte nun die Adresszeile. Hier werden die Adressen zu den Internetseiten eingegeben. Das Internet-Protokoll http:// muss hier nicht mit eingegeben werden. Dies ergänzt der Browser von selbst. Sie geben hier als nur noch den Link zu der Internetseite wie www.meineseite.de ein.

Zudem entält die Navigationsleiste auf der rechten Seite das Suchfenster. Hier können Sie Suchbegriffe eingeben, welche anschließend bei der als Standard festgelegten Suchmaschine geöffnet werden. Google Chrome hat hier die Adresszeile und das Suchfenster vereint. Diese intelligente Adresszeile merkt von selbst, ob man eine Internetadresse oder ein Suchwort eingegeben hat.

Wieder eine Zeile tiefer befindet sich die Lesezeichen-Symbolleiste oder kurz Lesezeichenleiste.

Hier können Sie Ihre meist besuchten Internetseiten festlegen.

Das Hauptfenster bildet nun den Hauptteil Ihres Browsers. Hier wird die eben aufgerufene Internetseite angezeigt. Ganz unten im Programm finden Sie dann abschließend die Statusleiste. Hier wird beispielsweise die URL des Links welchen Sie gerade mit der Maus überfahren angezeigt.

In den letzten Jahren hat sich noch eine weitere Leiste mit in das Gesamtbild eingefügt. Zwischen Lesezeichenleiste und Hauptfenster finden Sie (sofern verwendet) die Tableiste. Dieses Tabbed Browsing oder Registernavigation hat sich in den letzten Jahren eingebürgert. Damit haben Sie die Möglichkeit, eine zweite (oder dritte usw.) Internetseite innerhalb eines Programmfensters anzuzeigen. Mit den sog. Tabs (analog zum Registerkarten-Reiter) können Sie dann zwischen den einzelnen Seiten hin- und herspringen.

Wie bereits erwähnt bildet der Webbrowser Google Chrome eine Ausnahme. Die Entwickler haben eine minimalistische Softwareergonomie erreicht. für das Anzeigefenster wurde hier soviel Platz wie möglich geschaffen. Selbst auf eine Statusleiste wird hier bewusst verzichtet. Die Lesezeichenleiste wird hier ganz einfach mit ein- bzw. ausgeblendet.

Noch nicht bestätigten Informationen nach, plant das Entwicklerteam von Mozilla bei zukünftigen Versionen in eine ähnliche Richtung zu gehen. Bleiben wir gespannt.

Ich hoffe nun, Ihnen einige wichtige Grundlagen mit an die Hand gegeben zu haben. Sollten Sie noch Fragen zum Thema haben… Ein Kommentar genügt. Ich beantworte ihn so schnell wie es nur geht.


Viele Grüße

Ihr
Thomas Joachim Richter

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Thomas Joachim Richter

Hallo, ich blogge hier über Computer, Internet und in nächster Zeit auch über Android. Internet ist mein zweites Zuhause. Bin ich einmal nicht online, findet man mich draußen bei ausgedehnten Wanderungen und Radtouren. Ansonsten auch auf Facebook, Google+ und XING.

Kommentare (12)

  1. Pingback: Thomas

  2. Pingback: Tilo Kassebaum

  3. Schöner Artikel – aber ein paar Sreenshots oder ein Video aus Sreenshots hätten die Sache besser verständlich gestaltet…;-))
    Wir sind alle Seh-Menschen und nur lesen macht das gewisse Schwierigkeiten…;-((
    Sagt jedenfalls meine Erfahrung…

    LG Anntheres

  4. Überredet! Screenshots werden nachgereicht ;-)

  5. Pingback: ℒ.ℴ.ѵ.ℯMueschelchen

  6. Pingback: Thomas

  7. Hallo!

    Und das Führen eines Fahrzeugs, ohne dass man je hierfür den Führerschein erworben hat ist mit Sicherheit gefährlicher also ohne den Internet-Führerschein durchs Netz zu surfen. Dennoch: auch ich denke, dass man doch wenigstens über ein gewisses Basis-Wissen verfügen sollte, damit man weiß, was man da so überhaupt am Bildschirm anstellt. Scheint aber bei den jüngsten Internet-Generationen (vom biologischen Alter unabhängig) leider eben oft der Fall zu sein…

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